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„Derrick“ und „Der Alte“ – Erfolg vor dem Bundesgerichtshof

03 / 2017

Mit Beschluss vom 28.02.2017  (Az.: I ZR 46/16) hat der Bundesgerichtshof in dritter Instanz eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Zweibrücken (Urteil vom 04.02.2016, Az.: 4 U 98/14, veröffentlicht in ZUM 2016, 1065) bestätigt, welche von dem Team um die Rechtsanwälte Peer Boris Schade und Sebastian Ott erstritten wurde. LICHTE Rechtsanwälte vertrat hierbei den Erben des verstorbenen Alfred Vohrer vor dem Oberlandesgericht Zweibrücken (wir berichteten). Alfred Vohrer führte bei mehreren der besonders erfolgreichen Episoden der Serien „Derrick“ und „Der Alte“ Regie. Mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs  ist inzwischen rechtskräftig festgestellt, dass die beklagte öffentlich-rechtliche Sendeanstalt dazu verpflichtet ist, Auskunft über die Erlöse zu erteilen, die mit dem Vertrieb der Serien „Derrick“ und „Der Alte“ im In- und Ausland erzielt wurden. Der Anspruch basiert auf § 32a UrhG, dem sog. Bestseller- bzw. Fairnessparagraphen.

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